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Australien/Australia: Cessna 172 2001 (EN/DE)

Posted by on 28. Februar 2002

Australien: In 60 Stunden mit einer Cessna die Ost-Hälfte umfliegen

Reisen ist in Australien sehr easy. Sei es Hotels, B&B oder Cabins (Wohnwagen oder Caravan-Park), wir haben praktisch überall ausreichend Unterkünfte vorgefunden (Reisezeit November/Dezember).

Besonders spannend fanden wir die Club-Einrichtungen. Viele Vereine haben ein Clubhaus mit gastronomischem Betrieb. Hier kann man gut und günstig essen und trinken. Manchmal ist es notwendig sich für einen Tag als Mitglied registrieren zu lassen (das hatten wir bei einem Bowling-Club).

Wichtig beim Autofahren: Die Beuteltiere sind nicht besonders helle. Daher checken sie nicht, dass man auf der Strasse nachts nicht einfach stehen bleiben und auf die Lichter gucken kann! Defakto sieht man am Strassenrand sehr viele Kadaver von überfahrenen Tieren (besonders auf der gut bevölkerten Kängeru Island). Hier tunlichst vermeiden nach dem Einbruch der Dämmerung zu fahren!!!

Den Ayers-Rock kann man sich schenken. Total touristisch und ethisch äusserst fraglich. Interessanter sind die Olgas, der Desert Park in Alice Springs oder die MacDonnell Ranges.

Spinnen-Alarm: Bis auf die Höhe von Great Kappel Island gab es keine unliebsamen Spinnen-Begegnungen. Danach schon….

Traveling is very easy in Australia. Be it hotels, B&B or cabins (caravans or caravan park), we found enough accommodation practically everywhere (travel time November/December).
We found the club facilities particularly exciting. Many clubs have a clubhouse with gastronomic facilities. Here you can eat and drink well and cheaply. Sometimes it is necessary to register as a member for a day (we had that at a bowling club).
Important when driving a car: The marsupials are not very bright. Therefore they don’t check that you can’t just stop on the street at night and look at the lights! In fact you can see a lot of carcasses of killed animals at the roadside (especially on the well populated Kangaroo Island). Avoid driving here after dusk!!!
The Ayers-Rock can be given away. Totally touristic and ethically very questionable. More interesting are the Olgas, the Desert Park in Alice Springs or the MacDonnell Ranges.
Spider-alarm: Except for the height of Great Kappel Island there were no unpleasant spider encounters. After that…

C172 Etappe 1: Bankstown – Coolangata – Gladstone – Great Keppel Island

Am 15. November starten wir unsere Reise. Unser erster Stopp war Coolangatta, eine Hochburg für Surfer am Beginn der Gold Coast.

Von hier ging es – mit einem Tankstopp in Gladstone – direkt nach Great Keppel Island. Diese Insel ist einfach traumhaft. Alles ist Nationalpark und somit geschützt. Man kann lange Wanderungen unternehmen oder wie wir, mit den Fahrräder, die wir eigens im Flugzeug mitnahmen rumfahren. Tagsüber nehmen buntschillernde Lorakis (Papageienart) Tuchfühlung mit uns auf, in der Nacht interessieren sich die Opossums für uns – vielleicht gibt es ja was zu fressen? Die Strände von Great Keppel Island sind weiss, fein und endlos. Allerdings hat das Wasser noch nicht ganz die richtige Temperatur. Mit knapp 20 Grad eindeutig zu kalt für mich. Martin geniesst es. Unsere Unterkunft ist „a Cabin“, ein kleines Häuschen – nicht sehr schön aber sauber und praktisch. Nach zwei Tagen geht es weiter gen Norden.

On November 15th we start our journey. Our first stop was Coolangatta, a stronghold for surfers at the beginning of the Gold Coast.
From here we went – with a fuel stop in Gladstone – directly to Great Keppel Island. This island is simply gorgeous. Everything is national park and therefore protected. You can do long hikes or, like us, ride around with the bicycles we took with us in the plane. During the day colourful Lorakis (parrot species) get in touch with us, at night the possums are interested in us – maybe there is something to eat? The beaches of Great Keppel Island are white, fine and endless. However, the water is not quite at the right temperature yet.
With almost 20 degrees it is definitely too cold for me. Martin enjoys it. Our accommodation is „a Cabin“, a small house – not very nice but clean and practical. After two days we continue north.

C172 Etappe 2: Great Kappel Island – Lindeman Island

Wir erleben eine wunderschöne Landschaft und faszinierende Wolkenbilder. Ohne Stopp fliegen wir direkt nach Lindeman Island, einer Insel der Whitsunday Inselgruppe. Auch diese Insel ist ein einziger Nationalpark. Einzige Eindringling ist der Club Med, der hier ein Ressort unterhält – mit einer Graslandebahn. Die Landung ist aufgrund der Lage und des Windes nicht ganz einfach, aber Martin schafft es sofort im ersten Anflug. Wir sind dort das einzige private Flugzeug. Ansonsten kommen lediglich die Taxi-Flieger, die Gäste bringen. Hier verleben wir drei sportive Tage und bereiten die nächsten Etappen vor. Drei Tage später ging es weiter, mit einem Tankstopp in Townsville nach Cairns. Dort blieben wir drei Tage, machten eine Fahrt mit der Scenic Rail nach Kuranda und der Sky Rail zurück. Am nächsten Tag war Great Barrier Reef angesagt, leider war das Wasser etwas trüb. Es folgte ein sich lohnender Besuch des Wildlifepark, wo wir Tuchfühlung mit Koalas, Schlangen, und andern Tieren aufnahmen.

Endlose Feuchtgebiete auf unserer Route an der Ostküste Australiens

We experience a beautiful landscape and fascinating cloud pictures. Without stopping we fly directly to Lindeman Island, an island of the Whitsunday Archipelago. This island is also a single national park. The only intruder is Club Med, which runs a resort here – with a grassland runway. The landing is not easy due to the location and the wind, but Martin makes it immediately in the first approach. We are the only private plane there. Apart from that only the taxi planes come to bring guests. Here we spend three sportive days and prepare the next stages. Three days later we went on to Cairns with a refueling stop in Townsville.

Landing at Lindeman Island airfield – Gras strip
Lindeman Island – Club Med

C172 Etappe 3: Lindeman Island – Townsville – Cairns

Drei Tage später ging es weiter, mit einem Tankstopp in Townsville nach Cairns. Dort blieben wir drei Tage, machten eine Fahrt mit der Scenic Rail nach Kuranda und der Sky Rail zurück. Am nächsten Tag war Great Barrier Reef angesagt, leider war das Wasser etwas trüb.

Insel im Great Barrier Reef

Three days later the journey continued, with a fuel stop in Townsville to Cairns. There we stayed for three days, made a trip with the Scenic Rail to Kuranda and the Sky Rail back. The next day Great Barrier Reef was announced, unfortunately the water was a bit murky.

Great Barrier Reef
Deep Blue – Great Barrier Reef

C172 Etappe 4:  Cairns – Cow Bay – Cooktown

Nach interessanten Tagen in Cairns machen wir uns auf Richtung Regenwald und Cape York. Unsere erste Station ist nur 30 Minuten von Cairns entfernt. Der Airstrip heisst Cow Bay und ist auf keiner Karte vermerkt. Als wir ihn anfliegen, sehen wir eine echte Buschpiste vor uns. Zunächst sind wir nicht ganz sicher, ob dies wirklich der Airstrip ist, aber ein einsamer Windsack lässt uns vermuten, dass wir hier richtig sind. In einem tollen, atemberaubenden Anflug sausen wir auf diesen grünen Fleck im Dschungel zu. Der erste Teil der Piste ist von hohem Gras überwuchert. Aber der Rest sieht besser aus und so kommen wir sicher runter. Ausser einem verlassenen, halb verwitterten Hangar ist hier nichts zu finden. Niemand weiss so recht, was hier läuft.  Nach längerem Warten werden wir vom Besitzer des Crocodylus Village abgeholt. Wir verbringen die Nacht in einem auf Stelzen stehenden Zelt für 10 Personen, aber mit eigenem kleinen Bad. Dieser Ort ist bei jungen Leuten sehr beliebt, und die 50 Studenten machen uns das Einschlafen schwer. Die Zelt lassen jedes Geräusch durch. Ich höre alles mögliche. Als ich Martin wecke, weil ich ein Tier im Zelt höre, das an meinen Sachen nagt, beruhigt er mich: „Nein, nein, da ist nichts!!“. Am Morgen sehe ich kleine Nagespuren an meinem Nasenspray, Handtasche und an der Wasserflasche!!!! Die Aussicht mit 50 hungrigen Studenten die Küche am Abend zu teilen passt uns nicht so recht. Daher machen wir uns am Abend mit den Fahrrädern auf, um die Umgegend zu erkunden. Die anderen Hotels machen keinen so guten Eindruck. Dann kommen wir zum „Le Bistro“. Hier treffen wir Gilles und Carmen. Wir unterhalten uns bestens bei vorzüglichem Essen. Gilles, der selber Hubschrauber-Pilot ist, lädt uns ein, auf seinem Resort eine Nacht zu verbringen. Wir sagen zu und finden eine wunderbare Anlage mit top-eingerichteter Infrastruktur mitten im Regenwald vor, das Cockatoo Hill Retreat. So lässt es sich im Daintree-Nationalpark bestens leben. Absolut empfehlenswert! Wir bleiben zwei Nächte. Anschliessend führt uns ein halbstündiger Flug nach Cooktown. Dort bleiben wir nur eine Nacht, weil der Ort weniger zu bieten hat, als gedacht.

After interesting days in Cairns we head for the rainforest and Cape York. Our first stop is only 30 minutes away from Cairns. The airstrip is called Cow Bay and is not mentioned on any map. As we approach it, we see a real bush road in front of us. At first we are not quite sure if this is really the airstrip, but a lonely windsock lets us assume that we are in the right place. In a great, breathtaking approach we rush towards this green spot in the jungle. The first part of the runway is overgrown by high grass. But the rest looks better and so we come down safely. Apart from an abandoned, half weathered hangar there is nothing to be found here. Nobody really knows what’s going on here. After a longer wait we are picked up by the owner of Crocodylus Village. We spend the night in a tent on stilts for 10 people, but with its own small bathroom. This place is very popular with young people and the 50 students make it hard for us to fall asleep. The tents let every noise through. I hear all kinds of things. When I wake up Martin because I hear an animal in the tent gnawing at my clothes, he reassures me: „No, no, there is nothing!! In the morning I see small gnawing marks on my nasal spray, handbag and water bottle!!! The prospect of sharing the kitchen in the evening with 50 hungry students doesn’t really suit us. Therefore we set off in the evening with the bicycles to explore the surrounding area. The other hotels do not make such a good impression. Then we arrive at „Le Bistro“. Here we meet Gilles and Carmen. We have a great conversation with excellent food. Gilles, who is a helicopter pilot himself, invites us to spend a night at his resort. We accept and find a wonderful resort with top infrastructure in the middle of the rainforest, the Cockatoo Hill Retreat. This is the best way to live in Daintree National Park. Absolutely recommendable! We stay two nights. Afterwards a half-hour flight takes us to Cooktown. There we stay only one night, because the place has less to offer than expected.

From Cooktown we leave very early in the morning. The taxi driver shows us termite mounds, kangaroos and wallabies. Kangaroos also cavort at the airport. The plain near Cooktown is bathed in soft morning light and occasionally wafts of mist drift over the bush. The sky has some cloud streaks. We don’t fly over Cooktown again, but take course to the north. The cruising altitude is initially 2500 feet. The morning sun is reflected yellowish in the sea. The mountains that rise out of the large plain are rather small mesas or similar folds. Despite the green of the trees brown and grey shimmers through. North of Cooktown there are large, shiny white dune areas and the bush forest is getting lower. Inland, these dune sections are red. Fewer and fewer mountains can be seen, only flat bushland, watercourses and dune fields. Then we swing over to the Great Barrier Reef. Shortly after the coastline we already see the reefs and coral banks. It is low tide and we have a fantastic view of the corals. In large turquoise areas the coral banks stand out from the sea in countless bizarre shapes. We fly only 800 feet high and see everything in the most beautiful colours. About two hours we travel over the biggest reef (2900 single reefs to be exact) in the world. Some coral reefs have already formed small islands on which something is growing or is in the sandbank stage. We are totally blown away. Only to refuel we land in Lockhart River, then we go further north. Past fascinating dune landscapes and over seemingly endless bush areas we reach the top of Cape York. We fly over Bamaga and head directly for Horn Island. Horn Island has a quite well developed airport, which is used very actively. Here we get valuable information for our further flight planning. On our way north, several people recommended us to stay at the Grand Hotel on Thursday Island. That’s what we do then. Thursday Island, or as the locals say TI, can be reached by ferry from Horn Island. The six kilometres to the ferry we do by bike. Whew! It’s hot. The Grand is a hotel with pub and restaurant. The people are very helpful and even get us the permission to land on Coconut Island. Coconut Island is 100 km northwest and is Aboriginal country. The next day we leave around noon. Shane, a pilot from Airtropics gives us tips. There is only one guest house on the island, you have to bring your own food. The visibility is not so good at first, but improves and we have a very interesting flight. We fly over islands that look like in a fairytale. The people on Coconut Island are friendly and helpful and the guesthouse is equipped with everything you need (except air conditioning). The island can be circumnavigated in a good hour on foot and offers a spectacular sunset.
*** Translated with www.DeepL.com/Translator (free version) ***

C172 Etappe 5: Cooktown – Lockhard River – Horn Island – Coconut Island

Von Cooktown brechen wir sehr früh morgens auf. Der Taxifahrer zeigt uns noch Termitenhügel, Kängurus und Wallabies. Kängurus tummeln sich auch auf dem Airport. Die Ebene bei Cooktown ist in sanftes Morgenlicht getaucht und vereinzelt ziehen Nebelschwaden über den Busch. Der Himmel hat einige Wolkenschlieren. Wir fliegen nicht nochmals über Cooktown, sondern nehmen Kurs gen Norden. Die Reiseflughöhe ist zunächst 2500 Fuss. Im Meer spiegelt sich gelblich die Morgensonne. Die Berge, die aus der grossen Ebene herausragen sind eher kleine Tafelberge oder gleichen Faltenwürfen. Trotz des Grüns der Bäume schimmert Braun und Grau durch. Nördlich von Cooktown sind grosse, weiss glänzende Dünenflächen zu sehen und der Buschwald wird niedriger. Im Landesinneren sind diese Dünenabschnitte rot. Immer weniger Berge sind zu sehen, nur flaches Buschland, Wasserläufe und Dünenfelder. Dann schwenken wir aufs Great Barrier Reef rüber. Bereits kurz nach der Küstenlinie sehen wir die Riffs und Korallenbänke. Es ist Ebbe und wir haben einen fantastischen Blick auf die Korallen. In grossen türkisfarbenen Flächen zeichnen sich die Korallenbänke in unzähligen skurrilen Formen vom Meer ab. Wir fliegen nur 800 Fuss Hoch und sehen alles in den schönsten Farben. Rund zwei Stunden reisen wir so über das grösste Riff (2900 einzelne Riffs genaugenommen) der Welt. Einige Korallenbänke haben bereits kleine Inseln gebildet, auf den etwas wächst oder sind gerade im Sandbank-Stadium. Wir sind total hin und weg. Nur um Aufzutanken landen wir in Lockhart River, dann geht es gleich weiter gen Norden. Vorbei an faszinierenden Dünenlandschaften und über endlos erscheinende Buschflächen gelangen wir an die Spitze von Cape York. Wir überfliegen Bamaga und nehmen direkt Kurs auf Horn Island. Horn Island besitzt einen recht gut ausgebauten Flughafen, der sehr rege genutzt wird. Hier erhalten wir wertvolle Hinweise für unsere weitere Flugplanung. Auf unserem Weg gen Norden haben uns mehrere Leute empfohlen, auf Thursday Island im Grand Hotel zu übernachten. Das machen wir dann auch. Thursday Island, oder wie die Einheimischen sagen TI, ist mit einer Fähre von Horn Island zu erreichen. Die sechs Kilometer bis zur Fähre machen wir mit dem Rad. Puh! Ganz schön heiss. Das Grand ist ein Hotel mit Pub und Restaurant. Die Leute sind sehr hilfsbereit und beschaffen uns sogar die Genehmigung, um auf Coconut Island zu landen. Coconut Island liegt 100 km nordwestlich und ist Aboriginal-Land. Am nächsten Tag machen wir uns gegen Mittag auf. Shane, ein Pilot von Airtropics gibt uns Tipps. Auf der Insel gibt es nur ein Gästehaus, das Essen muss man selber mitbringen. Die Sicht ist zunächst nicht so gut, bessert aber und wir haben einen sehr interessanten Flug. Dabei überfliegen wir Inseln, die aussehen wie im Märchen. Die Menschen auf Coconut Island sind freundlich und hilfsbereit und das Gästehaus ist mit allem ausgestattet was es braucht (ausser Klimaanlage). Die Insel ist in einer guten Stunde zu Fuss umrundet und bietet einen spektakulären Sonnenuntergang.

The big decision comes in Karumba. Either we fly on to Darwin and Kakadu National Park or directly to Alice Springs. We decide to fly directly to Alice Springs and are lucky. Already the next day we learn that the rainy season in the Darwin area is starting. The flight, with refueling stop in Mount Isa, to Alice Springs (AS) is long. We see how the desert landscape slowly changes. Very rarely we find airstrips, partly with a house. Otherwise only uninhabited landscape. Before AS deep, dark clouds are waiting for us, which we fly around.
AS does not impress us very much. We stay two nights and fly to Ayers Rock, Uluru, via Kings Canyon. The airstrip in Kings Canyon is no longer usable, so we don’t land there. Ayers Rock and Olgas can be visited from the air. In addition, the planes follow a defined flight route at a defined altitude. The overnight stay in Uluru is overpriced. The next morning we continue to Cooper Pedy, over endless expanses and slowly changing desert. The sky is cloudy, the temperature is relatively moderate and the air quite calm.
In Cooper Pedy, the opal city, we sleep underground, as do many inhabitants. It rains occasionally and is relatively cool. We cannot fly any further. After the experience of sleeping underground, we change to the Mud Hut Hotel. We recommend it. We spend the days planning the further trip and Martina works up the diary.

C172 Etappe 6: Coconut Island – Wipa – Karumba – Mount Isa – Alice Springs

Am anderen Morgen geht es um 6.15 Uhr wieder los. Wir starten so früh, um Gewitter, die eventuell am Nachmittag entstehen, zu vermeiden. Und es stellt sich als ideale Wahl heraus. Mit einem Zwischenstopp in Weipa zum Auftanken, sind wir um 12 Uhr in Karumba. Der Flug ist angenehme ruhig und wir haben eine traumhafte Sicht über die ganze Cape York Halbinsel.

Landing Coconut Island Australia, C172

The next morning we start again at 6.15 am. We start so early to avoid thunderstorms that might occur in the afternoon. And it turns out to be an ideal choice. With a stopover in Weipa to refuel, we’ll be in Karumba at noon. The flight is pleasantly quiet and we have a fantastic view over the whole Cape York Peninsula.

C172 Etappe 7: Alice Springs – Ayers Rock – Coober Pedy

In Karumba kommt die grosse Entscheidung. Entweder fliegen wir weiter nach Darwin und Kakadu-Nationalpark oder direkt nach Alice Springs. Wir entscheiden uns, direkt nach Alice Springs zu fliegen und haben Glück. Bereits am nächsten Tag erfahren wir, dass die Regensaison im Raum Darwin losgeht. Der Flug, mit Tankstopp in Mount Isa, nach Alice Springs (AS) ist lang. Wir sehen, wie sich die Wüstenlandschaft langsam verändert. Ganz selten finden wir Airstrips, teilweise mit einem Haus. Sonst nur unbewohnte Landschaft. Vor AS erwarten uns tiefe, dunkle Wolken, die wir umfliegen.

AS beeindruckt uns nicht besonders. Wir bleiben zwei Nächte und fliegen nach Ayers Rock, Uluru, via Kings Canyon weiter. Der Airstrip in Kings Canyon ist nicht mehr brauchbar, weshalb wir dort nicht landen. Ayers Rock und Olgas können aus der Luft besichtigt werden, dazu folgen die Flugzeuge einer definierten Flugroute auf definierter Höhe. Die Übernachtung in Uluru ist überteuert. Am nächsten Morgen geht es nach Cooper Pedy weiter, über endlose Weiten und langsam sich verändernde Wüste. Der Himmel ist bewölkt, die Temperatur ist relativ moderat und die Luft ziemlich ruhig. In Cooper Pedy, der Opalstadt, schlafen wir unterirdisch, wie viele Einwohner auch. Es regnet zeitweise und ist verhältnismässig kühl. Wir können nicht weiterfliegen. Nach der Erfahrung, unterirdisch zu schlafen, wechseln wir zum Mud Hut Hotel. Wir empfehlen es weiter. Die Tage verbringen wir mit der Planung der weiteren Reise und Martina arbeitet das Tagebuch auf.

Seengebiet bei Mount Isa, Australien C172

The big decision comes in Karumba. Either we fly on to Darwin and Kakadu National Park or directly to Alice Springs. We decide to fly directly to Alice Springs and are lucky. Already the next day we learn that the rainy season in the Darwin area is starting. The flight, with refueling stop in Mount Isa, to Alice Springs (AS) is long. We see how the desert landscape slowly changes. Very rarely we find airstrips, partly with a house. Otherwise only uninhabited landscape. Before AS deep, dark clouds are waiting for us, which we fly around.
AS does not impress us very much. We stay two nights and fly to Ayers Rock, Uluru, via Kings Canyon. The airstrip in Kings Canyon is no longer usable, so we don’t land there. Ayers Rock and Olgas can be visited from the air. In addition, the planes follow a defined flight route at a defined altitude. The overnight stay in Uluru is overpriced. The next morning we continue to Cooper Pedy, over endless expanses and slowly changing desert. The sky is cloudy, the temperature is relatively moderate and the air quite calm.
In Cooper Pedy, the opal city, we sleep underground, as do many inhabitants. It rains occasionally and is relatively cool. We cannot fly any further. After the experience of sleeping underground, we change to the Mud Hut Hotel. We recommend it. We spend the days planning the further trip and Martina works up the diary.

C172 Etappe 8: Coober Pedy – Elliston – Port Lincoln – Adelaide

Nach drei Nächten ist für ein Tag besseres Wetter angesagt und wir fliegen von Cooper Pedy Richtung Küste Südaustraliens weiter. Wir überfliegen Ceduna, das uns als Zwischenhalt empfohlen worden ist, und fliegen weiter, da das Wetter noch gut ist. Es soll aber unterwegs schlechter werden. Die Küste ist traumhaft und abwechslungsreich.

Bei Elliston knurrt der Magen. Eine Zwischenlandung auf einem gut unterhaltenen Sandplatz ist angesagt. Zu Fuss gehen wir zum nahe gelegenen, kleinen Ort. Um diese Jahreszeit ist der Ort sehr ruhig, ein hat ein paar Motels und Imbissecken. Dort verpflegen wir uns und hören am Nachbartisch „schweizerdeutsch“.

Anschliessend fliegen wir weiter nach Port Lincoln. Der Tankwart ist bereits nach Hause gegangen. Also bestellen wir ein Taxi und übernachten im Ort. Am nächsten Tag sieht das Wetter nicht berauschend aus, aber es soll auf Kangaroo Island besser sein. Also los nach Kingscote, über eine wunderschöne Szenerie. Dort angekommen mieten wir ein Auto und wurden gemahnt, nicht nachts zu fahren, zuviele Tiere laufen rum. Stimmt. Auf Seitenstrassen wimmelte es von überfahrenen Tieren. Am übernächsten Tag geben wir das Auto zurück und warten zwei Tage in einem Hotel mit Meeressicht ab. Denn wir müssen am Mittwoch in Adelaide sein, um die 100 Stunden-Inspektion am Flugzeug zumachen. Am Mittwoch fliegen wir Richtung Adelaide Parafield weiter zur Firma Rossair, wo uns Peter erwartet. Wir mieten wieder ein Auto zu sensationellen Konditionen. Die Touri-Orte um Adelaide behagen uns nicht, weshalb wir ein Hotel in Glenelg suchen. Am Freitagmorgen übernehmen wir das Flugzeug und fliegen Richtung Tasmanien weiter. Schnelle Inspektion, danke!

After three nights, better weather is forecast for a day and we fly from Cooper Pedy towards the coast of South Australia. We fly over Ceduna, which was recommended to us as a stopover, and fly on as the weather is still good. But it is said to get worse on the way. The coast is beautiful and varied.
At Elliston the stomach growls. A stopover on a well maintained sand court is announced. On foot we go to the nearby small village. At this time of the year the place is very quiet, one has a few motels and snack bars. There we eat our meals and listen to „Swiss German“ at the neighboring table.
Afterwards we fly on to Port Lincoln. The gas station attendant has already gone home. So we order a taxi and spend the night in the village. The next day the weather doesn’t look too good, but it is said to be better on Kangaroo Island. So off to Kingscote, over a beautiful scenery. There we rent a car and were reminded not to drive at night, too many animals are running around. That’s true. On side streets it was teeming with roadkill. The day after next we return the car and wait for two days in a hotel with sea view. Because we have to be in Adelaide on Wednesday to close the 100 hour inspection on the plane.
On Wednesday we fly towards Adelaide Parafield to the Rossair company, where Peter is waiting for us. We rent a car again at sensational conditions. The tourist places around Adelaide don’t suit us, so we look for a hotel in Glenelg. On Friday morning we take over the plane and fly on towards Tasmania. Quick inspection, thanks!

C172 Etappe 9: Adelaide – Portland – Apollo Bay – Wynyard (Tasmanien)

Nach einem Tankstopp in Portland geht es im Tiefflug an den zwölf Aposteln vorbei. Nicht mehr alle stehen. Aber die Küste ist traumhaft. Wir haben Apollo Bay als Übernachtungsort auserkoren,und landen auf einer leicht aufwärtssteigenden Schotterpiste. Dann packen wir unsere Fahrräder aus und fahren mit dem Gepäck zu einem Motel. Die Wettervoraussage für den nächsten Morgen ist höchst bescheiden. Nebel und tiefe Wolken.
 
Gegen Mittag bessert das Wetter in Apollo Bay und wir fliegen los Richtung Meer und Tasmanien. Bereits nach ein paar Kilometer weiter lösen sich die Wolken auf und wir können im Sonnenschein steigen, fliegen über über Kings Island Richtung Wynyard. Es gibt dort mehrere Pisten und über eine geht eine Eisenbahn. In diesem Fall leuchtet eine rote Lampe auf. Nach der Landung befestigen wir, wie immer, unser Flugzeug am Boden (tie down) und gehen zum Aero Club. Die Piloten geben uns Informationen über weitere interessante Plätze in Tasmanien und empfehlen uns ein Motel für die Übernachtung in Wynyard.

After a refueling stop in Portland, we fly low past the twelve apostles. They’re not all standing. But the coast is beautiful. We have chosen Apollo Bay as an overnight stay and land on a slightly ascending gravel road. Then we unpack our bikes and ride with the luggage to a motel. The weather forecast for the next morning is very modest. Fog and deep clouds.

Around noon the weather improves in Apollo Bay and we fly off towards the sea and Tasmania. Already after a few kilometers the clouds dissolve and we can climb in the sunshine, flying over Kings Island towards Wynyard. There are several runways there and over one of them a railway goes. In this case a red lamp lights up. After landing we tie down our plane as usual and go to the Aero Club. The pilots give us information about other interesting places in Tasmania and recommend a motel for the overnight stay in Wynyard.

Etappe 10 Wynyard – Cradle Mountain – Strahan – Hobart Cambridge

Gegen Mittag bessert das Wetter in Apollo Bay und wir fliegen los Richtung Meer und Tasmanien. Bereits nach ein paar Kilometer weiter lösen sich die Wolken auf und wir können im Sonnenschein steigen, fliegen über über Kings Island Richtung Wynyard. Es gibt dort mehrere Pisten und über eine geht eine Eisenbahn. In diesem Fall leuchtet eine rote Lampe auf. Nach der Landung befestigen wir, wie immer, unser Flugzeug am Boden (tie down) und gehen zum Aero Club. Die Piloten geben uns Informationen über weitere interessante Plätze in Tasmanien und empfehlen uns ein Motel für die Übernachtung in Wynyard.

Am nächsten Tag fliegen wir nach Craddle Mountain mit seiner langen, aber sehr schmalen Piste, an der Helikopter geparkt sein sollen. Wir fliegen über den Nationalpark und sehen nach einer halben Stunde die unauffällige, schmale Piste. Nachdem wir uns im Cradle Village einquartiert haben, erkundigen wir den Eingang des National Parks mit seinen Informationen und schön angelegten Wege.
 
Das Wetter des folgenden Tages ist mässig, aber gut genug, um uns Richtung Strahan aufzumachen. Unterwegs weichen wir vielen Wolken aus, haben aber immer Sicht auf das weit entfernte Meer. In Strahan wollen wir lunchen. Nach der Landung fahren wir mit unseren Fahrräder zum Ort. Wir sehen, dass das Wetter schlechter wird und beschliessen, Richtung Hobart aufzubrechen. Durchs Landesinnere sieht es dunkel aus, also wählen wir den Weg um die Insel herum. Am südlichsten Punkt versperrt uns eine Wolkenwand den Weg nach Hobart. Also zurück, denn weiter nach Südosten zu fliegen, macht keinen Sinn (Antarktis). Aber halt, die Sartime (Search and Rescue) läuft ab und wir haben keinen Funkkontakt, da wir über „Designated Remote Area“ sind. Also steigen wir so hoch, bis wir wieder Kontakt aufnehmen können, 10000 Fuss. Jetzt stellen wir fest, dass wir über den Wolken sind und somit so nach Hobart/Cambridge fliegen können. Im Osten gibt es ein Wolkenloch, durch das wir sinken können.
 
Am nächsten Tag regnet es in Hobart in Strömen. Wir besuchen einen Wildlifepark. Dann wollen wir weiter zur Swan Island mit einem Retreat und einem kurzen Grasplatz. Wir telefonieren mit Swan Island und vereinbaren, am übernächsten Tag zu kommen. Also legen wir einen Zwischenstopp in St. Helens ein, einem ruhigen Ort an einem Bay.

Landing Airstrip Craddle Mountain, Tasmania/Australia

Around noon the weather improves in Apollo Bay and we fly off towards the sea and Tasmania. Already after a few kilometers the clouds dissolve and we can climb in the sunshine, fly over Kings Island towards Wynyard. There are several runways there and over one of them a railway goes. In this case a red lamp lights up. After landing we tie down our plane as usual and go to the Aero Club. The pilots give us information about other interesting places in Tasmania and recommend a motel for the overnight stay in Wynyard.
The next day we fly to Craddle Mountain with its long but very narrow runway where helicopters are said to be parked. We fly over the national park and after half an hour we see the unobtrusive, narrow runway. After we have settled in Cradle Village, we inquire about the entrance of the National Park with its information and beautifully laid out trails.

The weather of the following day is moderate, but good enough for us to set off towards Strahan. On the way we avoid many clouds, but always have a view of the distant sea. In Strahan we want to have lunch. After landing we drive with our bikes to the village. We see that the weather is getting worse and decide to set off towards Hobart. Through the inland it looks dark, so we choose the way around the island. At the southernmost point a wall of clouds blocks our way to Hobart. So back, because to fly further to the southeast makes no sense (Antarctica). But wait, the Sartime (Search and Rescue) is running out and we have no radio contact, because we are over „Designated Remote Area“. So we climb so high until we can make contact again, 10000 feet. Now we realize that we are above the clouds and so we can fly to Hobart/Cambridge. There’s a cloud hole in the east through which we can sink.

Etappe 11 Hobart Cambridge – St. Helens – Swan Island

Das Wetter am folgenden Tag in St. Helens sieht nicht verheissungsvoll aus. Aber die Strecke bis Swan Island ist kurz und führt übers Meer. Wir starten und kurz darauf wird die Sicht besser. Als wir über der kleinen Insel sind, stellen wir fest, dass der Fluginstruktur in Hobart recht hat, es hat eine kurze Piste, wobei der erste Teil unbrauchbar ist. Die Landung glückt und kurz darauf stehen wir vor dem Swan Island Customs-Haus. Keiner da. Nigel, der seit Jahren allein auf der Insel lebt, holt uns mit seinem Jeep ab.

The weather the following day in St Helens does not look promising. But the distance to Swan Island is short and leads over the sea. We start and shortly after the visibility improves. When we are over the small island, we realize that the flight structure in Hobart is right, it has a short runway, but the first part is useless. The landing is successful and shortly after we are standing in front of the Swan Island Customs-House. Nobody there. Nigel, who lives alone on the island for years, picks us up with his jeep.

There is a lighthouse and three houses on the island. One is Nigel’s house, one is a guest house and one is haunted. We spend a few great days in untouched nature. On December 23rd we fly back to Sydney and spend the night in Merimbula after a refueling stop in Bairnsdale. We arrive in Sydney/Bankstown at noon on December 24, after flying over the first fires, which will keep Sydney in suspense for weeks afterwards. Our friends are waiting for us and we will celebrate Christmas with them.

Glücklich, Unfallfrei und um viele Abenteuer reicher, landen wir nach
6 Wochen, 61 Flugstunden in Bankstown, Sydney/Australien.

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